Alle Folgen

Baubranche auf dem Klimaprüfstand

Kaum eine Aktivität des Menschen ist so klimaschädlich wie Gebäude zu errichten und sie zu nutzen. Kaum eine Branche ist deshalb so auf dem Klimaprüfstand wie der Gebäude- und Bausektor. Allein in Deutschland verursachen der Betrieb und Bau von Gebäuden fast 41% der gesamten Treibhausgas-Emissionen. Weitreichende Maßnahmen, vor allem bei Neubau und Sanierung, sind deshalb dringend erforderlich, um den Klimaschutzversprechen des Pariser Abkommens gerecht zu werden. Dabei rückt ein Baustoff immer mehr ins Zentrum des allgemeinen Interesses: Holz. Warum mit der Verwendung von mehr Holz im Bausektor ein weitreichender Schritt in Richtung Klimaschutz erreicht werden könnte, erklärt der renommierte Berliner Architekt und Holzbauexperte Markus Lager, der 2020 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur gewonnen hat.
Interessante Links:
Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur
Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen
Holzbauoffensive Baden-Württemberg
Die Holzindustrie in Deutschland
Umweltbundesamt

Grüne Gentechnik – Fluch oder Segen?

Die Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion polarisiert seit jeher. Aber was für Chancen und Risiken birgt die sogenannte „grüne Gentechnik“ in Zeiten des Klimawandels tatsächlich? Befürworter preisen sie als einen Weg zu einer effizienteren Produktion von Nahrungsmitteln und als Waffe im Kampf gegen den Welthunger an. Gegner warnen vor irreparablen Schäden für unsere Ökosysteme. Doch klimatische Veränderungen und die stetig anwachsende Weltbevölkerung zwingen uns offen zu bleiben, umzudenken und alle Werkzeuge in einen Kasten zu werfen, um größeren Schaden abzuwenden. Wie dies gelingen kann und auf was es in Zukunft ankommen wird, bespreche ich in einem ethisch-wissenschaftlichen Diskurs mit dem Biologen David Spencer. Weitere Links zum Thema:
Podcast David Spencer
Tagesschau zu Gentechnik
CRISPR/Cas9 leicht erklärt
Das “Ohne Gentechnik-Label”

World Food – Das Essen von morgen

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf ca. 9 Milliarden Menschen ansteigen. Dafür muss die landwirtschaftliche Produktion weiter gesteigert werden. Genau darin steckt das Dilemma: Mehr Nahrungsmittel produzieren und gleichzeitig die Ausbeutung unseres Planeten verhindern. Das geht sicher nicht mit Massentierhaltung, industriellem Fischfang und Regenwaldrodung. Die einzig denkbare Lösung für das Lebensmittelparadoxon des 21. Jahrhunderts ist eine radikale Änderung der Art und Weise, wie wir essen, Lebensmittel produzieren und globale Lebensmittelsysteme organisieren. Im Interview mit dem TAGESSPIEGEL diskutieren wir die aktuellen Lösungsvorschläge der World Food Convention und geben einen Überblick über den aktuellen Stand aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Weitere spannende Links zum Thema:
World Food Convention – TAGESSPIEGEL
David Spencer zu Geneditierung
www.transgen.de
#FightFamine – WFP